Jahresausblick 2026

🗓️ Heute Nacht beginnt die zweite Hälfte der 20er Jahre. Wo stehen wir heute im Vergleich zu den 2010ern?

🌟 Als Kind der 90iger ist mir aufgefallen, dass die 2010er die neuen 90iger sind.


📈 Die 2010er Jahre waren ein bisschen wie die 90iger. Es ging mit der Wirtschaft immer weiter aufwärts, niemand hatte Angst vor Arbeitslosigkeit und die Jugend wusste, dass sie mit Sicherheit einen Arbeitsplatz finden würde, deutsche Produkte, von Autos bis zu Maschinen waren überall sehr gefragt. In Europa währte der ewige Frieden und Amerika wurde zumindest in der ersten Hälfte von einem charismatischen Präsidenten regiert. In Deutschland waren die politischen Verhältnisse stabil und wir fühlten uns geborgen unter der einlullenden Regierung Merkel.

🌍 Die Menschen waren sich dem Klimawandel bewusst und wir begannen etwas dagegen zu tun. Wie 1997 es den visionären Klimagipfel von Rio gab, so schaute die Menschheit seit dem Klimagipfel in Paris im Jahr 2015 optimistisch in die Zukunft. Überall sprießen grüne junge Bewegungen aus dem Boden, allen voran Fridays for Future. Deutschland machte sich bereit für den ersten grünen Kanzler.

🧐 Aber wie schon in den 90igern war dies alles eine extrem deutschlandorientierte naive Perspektive. Wie 1990 lebten wir in den 2010ern unter dem amerikanischen Schutzschild und in der Gewissheit, dass der liberale Lebensstil des Westens auf dem endgültigen Weg des Sieges sei. Es war im Prinzip die Fortsetzung des Endes der Geschichte aus den 90igern.

💥 Dann kam Corona, Social Media, KI und der Ukrainekrieg und danach war alles anders. Gefühlt leben wir seit mehreren Jahren in einer zerrissenen Welt. Wir streiten nur noch und diskutieren nicht mehr. Die Politik versucht das Land verzweifelt zusammenzuhalten, versagt aber an ihren eigenen ideologischen Regeln. Gefühlt glaubt doch niemand mehr daran, dass Merz und Co es richten werden und Deutschland wieder auf den Weg nach vorne bringen können. Im Gegenteil, viele Menschen sehnen sich nach der verklärten guten alten Zeit.

🗓️ Heute Nacht beginnt die zweite Hälfte der 20er Jahre.

💬 Ich sage: „So geht es nicht weiter.“

Big Data Analytics for Good

Wie können wir mit Deep-Tech die Demokratie schützen und dem allgemeinen Gefühl, dass etwas ins Rutschen gekommen ist, entgegentreten? 🤔 Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass KI und Big Data nur negative Auswirkungen auf eine demokratische Gemeinschaft haben können. So wie wir es gerade in allen Medien lesen. 📰

Letzte Woche war ich auf der 10. Jahreskonferenz des Forums Privatheit in Berlin. Die Vorträge behandelten das Thema Schutz der Privatheit, der eigenen Daten und der Selbstbestimmung darüber aus verschiedenen Blickwinkeln. 🔍

Mir wurde dabei klar, dass das Gefühl des „Rutschens“ auch maßgeblich damit zu tun hat, dass wir die Kontrolle über unsere Daten verlieren. Wir haben die Kontrolle darüber verloren, zu entscheiden:

🟡 Welche Informationen ich wirklich teilen möchte.
⚫ Was Geräte über mich permanent aufzeichnen.
🟡 Was mit diesen Daten anschließend gemacht wird.
⚫ Wer sie eigentlich alles erhält.

Das Ganze hinterlässt ein Gefühl von Ohnmacht und Ausgeliefertsein. Täglich „füttern“ uns Algorithmen und wie sie genau die Informationen auf Basis unserer Präferenzen auswählen, ist für uns völlig intransparent.

Aber nicht alles muss rutschen!

💡 Mit unserem Forschungsprojekt PRETINA demonstrieren wir, welche Informationen ein Unternehmen aus Blickdaten herauslesen kann. Wir gehen in den Dialog mit der Gesellschaft zu den Fragen:

➡️ Welche Gefühle löst das aus? 😊😠
➡️ Sind sie damit einverstanden? ✅❌
➡ Wie können wir Datenschutz und innovative Geschäftsmodelle in Einklang bringen? ⚖️

Aus diesem Dialog soll Technik entstehen, die für die Menschen da ist, eine Technik, die das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gewährleistet. 🛡️

Spannend ist die Frage, wie sich unsere Erkenntnisse aus PRETINA auch auf andere Bereiche des digitalen Lebens übertragen lassen, um eine Big Data Analytics for Good zu realisieren. 🌍✨

Bericht von der gamescom

🎮 Hier ist Michaels persönliche Zusammenfassung zu seinem Gig auf der Gamescom:

Letzte Woche war ich mit meinem Unternehmen Blickshift GmbH auf der Gamescom. Dort haben wir zusammen mit unseren Projektpartnern aus dem Projekt PRETINA zusammen mit den Projektpartnern Fraunhofer ISI, Universität Kassel, Universität Stuttgart und Universität Tübingen die ersten Ergebnisse eines bahnbrechenden Projekts in der 👁️‍🗨️ Eye-Tracking-Forschung vorgestellt.


💬 Im Kern ging es darum, mit der Öffentlichkeit ins Gespräch zu kommen und herauszufinden, wie Eye-Tracking in Zukunft gesellschaftskonform in 🇪🇺 eingesetzt werden kann.

🚀 Zusammenfassend kann ich erneut festhalten: In 🇩🇪 gibt es viele Menschen, die verstehen, dass Zukunftstechnologien für das Land wichtig sind. Wir müssen im Dialog mit Erfindern, Unternehmen und Politik 🤝 einen Weg finden, um diese Technologien zur Reife weiterzuentwickeln und die Innovationen dann im großen Stil am Markt einzusetzen.

✍️ Die Ergebnisse der Studie werden wir in den kommenden Monaten zusammen mit unseren Partnern auf unserem YouTube-Kanal (Link hier: https://www.youtube.com/@blickshift), in Blogartikeln und in wissenschaftlichen Artikeln veröffentlichen.

✨ Ich selbst bin sehr inspiriert von der Gamescom nach Hause gekommen. Die Messe ist ein einzigartiger Ort mit einer großartigen, zukunftsorientierten, progressiven und optimistischen Weltsicht. Die Vielfalt und Farbenpracht der Besucher zeigte mir einmal mehr, dass die bleierne Tristesse, die wir derzeit in Deutschland, Europa und der Welt spüren, es gar nicht wert ist, weiter beachtet zu werden.

💡 Da draußen gibt es so viele Menschen, die ein gutes und gerechtes Leben führen wollen, die sich einbringen wollen und an eine großartige Zukunft für sich selbst und ihre Kinder glauben.

👉 Für diese Menschen lohnt es sich, Unternehmer zu sein und die Zukunft gemeinsam mit ihnen zu gestalten. 🚀

Die chinesischen Roboter kommen

Gestern im Handelsblatt: „Die chinesischen Roboter kommen“. Bei einem Halbmarathon (ca. 21 Kilometer Länge) in China war ein chinesischer Roboter halb so schnell wie der menschliche Gewinner 🏃‍♂️🤖 (ein Video und ein CNN-Artikel dazu findet ihr unten). Ich musste den Satz zwei Mal lesen. Halb so schnell? So schnell? 😲 Ich finde das extrem beeindruckend.

In den 2000er war ich wissenschaftlicher Assistent im Roboterlabor der Uni Heidelberg gewesen 🧪🤓. Mit selbstgebauten Robotern führten wir dort Bewegungsexperimente durch 🕹️🦿. Deshalb weiß ich auch, was eigentlich jeder wissen kann: Die heutigen humanoiden Roboter sind bei weitem nicht perfekt 🤷‍♂️. Und der Roboter war nur „halb“ so schnell? Wie schnell wird ein Roboter in fünf Jahren sein bei einem Marathon? Doppelt so schnell wie wir?


Wir im Westen verschlafen hier komplett eine Entwicklung 💤🌍. Wenn Stereoanlagen, LEDs oder einfache elektronische Bauteile aus China kamen, war dies zwar traurig für ehemalige europäische Marken wie Blaupunkt oder Grundig 😔, die alle einmal den Weltmarkt sehr erfolgreich bedient hatten.
Aber humanoide Roboter in Verbindung mit KI ist ein ganz anderes Level!

Zum einen entstehen in diesem High-Tech-Bereich viele neue Arbeitsplätze 👩‍🔧👨‍💻. Zum anderen war Technologie auch immer ein mächtiges Werkzeug der Politik, um nationale Interessen durchsetzen zu können 🏛️⚡. Und das wird auch in Zukunft so sein.

𝗪𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗲𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳!

Wir liefern tolle Maschinen (noch) 🛠️. Aber in Zukunft sind diese Maschinen nur noch Werkzeuge (Aktuatoren) einer KI, die mit humanoiden Robotern die Welt verändern wird 🌍🤖. Dort entstehen Arbeitsplätze und Wohlstand 💼💰.

Ich gehe jetzt in meine Firma 🏢. Wir entwickeln Deep-Tech in 🇩🇪 und 🇪🇺. Ich glaube fest daran, dass wir damit eine gute Zukunft erschaffen werden💡.

Hier ist ein YouTube-Video des laufenden Roboters: https://www.youtube.com/watch?v=koB435oHYqY
Und ein Artikel auf CNN: https://edition.cnn.com/2025/04/19/asia/china-first-humanoid-robot-half-marathon-intl-hnk

Michaels Reaktion auf Sam Altmans „Die sanfte Singularität“ (sein neuester Blogartikel)

Gleich am Anfang. Diesen Artikel habe ich komplett selbst geschrieben. Warum das Selbernachdenken und Selberschreiben in unserer Zeit wichtiger denn je ist, erfahrt ihr am Ende des Textes. Das Lesen meines Beitrags dauert ca. 3 Minuten.

Insbesondere über diesen Absatz bin ich gestolpert:

„In the 2030s, intelligence and energy—ideas, and the ability to make ideas happen—are going to become wildly abundant. These two have been the fundamental limiters on human progress for a long time; with abundant intelligence and energy (and good governance), we can theoretically have anything else.“ (Den gesamten Text findet ihr hier: https://blog.samaltman.com/the-gentle-singularity)

Kurz mal nachgedacht: Reichlich viel (künstliche) Intelligenz wird dazu führen, dass hauptsächlich immer mehr sinnlose, plappernde Texte (Fake News) produziert werden. Diese Texte werden dazu führen, dass mit der Zeit keiner mehr wirklich jemand anderem zuhört. Zum einen, weil die reale Qualität der KI-Beiträge sehr eindimensional sein wird (KI will ja uns nur zu mehr Bildschirmzeit animieren; siehe YouTube/Facebook-Algorithmen), zum anderen, weil es einfach zu viel Inhalt geben wird und wir einfach vermutlich aufgeben werden, alle Beiträge selbst zu lesen. Auch scheint mir das ganze KI-Geplapper wie ein einzig lautes Rumgeschrei zu sein. Alle schreien rum, aber keiner hört mehr irgendjemandem zu.

Nun ist Zuhören, also der Austausch von Argumenten und deren Diskussion die Grundlage einer gut funktionierenden Demokratie. Diese wird durch die „reichliche Intelligenz“ leider nicht mehr funktionieren, so dass „good governance“ leider nicht mehr möglich sein wird.

Am wenigsten verstehe ich „abundant energy“. Ich habe Physik studiert und schon vor zwanzig Jahren hieß es, dass die Kernfusion kurz vor dem Durchbruch stehen würde. Heute gibt es sie immer noch nicht. Wo soll diese „reichliche Energie“ herkommen? Ich vermute aus Kohle- und Gaskraftwerken. Diese liefern dann die Energie für die „reichliche Intelligenz“. Echt jetzt? Ist das wirklich so gemeint, wenn wir es zu Ende denken?

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich finde Visionäre wichtig für die Gesellschaft. Ich sehe mich als Unternehmer auch diesem Lager angehörend. Aber alles, was Visionäre sagen, muss sich der Rest von uns wirklich kritisch anschauen. Und der neueste Blogartikel von Altman lädt gerade dazu ein.

Warum habe ich diesen Artikel komplett selbst geschrieben? Je mehr wir KI nutzen und Texte von KIs lesen, je mehr wir KI nutzen, um beispielsweise den Argumenten eines anderen zu begegnen, die mit KI recherchiert und zusammengefasst wurden, umso mehr redet hier in Wirklichkeit eine KI mit einer anderen KI. Lest den letzten Satz einfach bitte nochmal. Umso mehr leben wir damit im Weltbild der KIs. Und die kennen wir nicht. Sie basiert auf ihren Trainingsdaten, den initialen Algorithmen, dem weiter Erlernten und in Zukunft vermutlich auch auf dem Austausch von Informationen der KIs untereinander.

Unsere Rolle dabei? Sehr unklar. Deshalb: selbst denken ist wichtiger denn je! Dann wird das mit der KI auch etwas in unserem Sinne.

Wie denkt ihr darüber? Lasst es mich gerne wissen!

Wie verbreite ich eine großartige Idee?

❓Wie verbreite ich eine großartige Idee in der Welt? Aus der Erfahrung mit unserem YouTube-Kanal bei Blickshift GmbH habe ich gelernt:

1️⃣ Das Alleinstellungsmerkmal für den Kanal muss von Anfang an umrissen sein. Es muss noch nicht exakt ausformuliert sein, aber vor allem muss klar sein, welchen Vorteil die Zuschauer haben, wenn sie die Videos auf dem Kanal anschauen.

2️⃣ Mit der ersten Version unseres Alleinstellungsmerkmals begannen wir erste Videos zu veröffentlichen. In allen seit damals geführten Gesprächen mit Kunden und Interessierten verwiesen wir auf unseren YouTube-Kanal. Wir hörten genau zu, was sie mehr über die Methode der Blickverhaltensanalyse wissen und lernen wollten. Dieses Wissen hielten wir in einer Wunschliste für zukünftige Videos fest.

3️⃣ Dieses Wissen war die Grundlage für alle weiteren Videos. Zusätzlich konnten wir immer genauer die Alleinstellungsmerkmale unserer Werkzeuge formulieren.

YouTube-Kanal von Blickshift


📈 Nicht selten fragten uns Kunden oder Interessenten etwas zu unserer Software und kurz darauf hatten wir dann das passende Video online. Und so entstand über mehrere Jahre ein Medienbibliothek mit aktuell 101 Anleitungen zur Analyse von Blickdaten. 🎉

📺 Zum Kanal geht es hier: https://www.youtube.com/@blickshift
📺 Und zum 100. Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=_4cQLsukToc

Digital Abhängigkeit ist eine riesige Chance!

‼️ Die digitale Abhängigkeit von den USA bedeutet eine riesige Chance für innovative Unternehmer ‼️

⏩ Denn hier eröffnen sich neue Marktchancen. Wir in der EU müssen hier viel stärker autonom denken. Das fängt bei der eigenen Firmencloud an und endet bei den Produkten, die europäische Firmen anbieten.


Hinzu kommt der klassische Dreiklang aus:

1️⃣ Demografischer Wandel
2️⃣ Klimakatastrophe
3️⃣ Künstliche Intelligenz

💡Diese Veränderungen finden vollkommen unabhängig von Schuldenbremsen oder Sondervermögen statt, denn sie folgen klaren natürlichen und soziologischen Gesetzmäßigkeiten. Menschen, die etwas gestalten wollen, finden in diesen Themen große Inspiration und Energiequellen, die sie nutzen können.

📢 Lasst uns Lösungen für diese Megathemen bauen! Und dann exportieren wir sie überall in die Welt.

Jahresrückblick 𝟐𝟎𝟐𝟒

Jahresrückblick 𝟐𝟎𝟐𝟒: Ich bin dazu übergegangen, Nachrichten über unser Land nur noch abends zu lesen. Und dann schüttelte ich nur den Kopf 🤦🏼‍♂️

💡 Wir haben immer noch unglaublich viele Denker und Tüftler in 🇩🇪, die jeden Tag an Lösungen für die Welt von morgen arbeiten. Mein Eindruck ist, dass wir alle ausgebremst werden.


🎁 Wenn ich mir als Unternehmer etwas wünsche für 2025, dann dass wir endlich wieder Gestalter mit extrem hohem Fachwissen in einer Person in allen wichtigen Positionen unserer Regierung haben werden. Dass Unternehmertum wieder ganz nach vorne gestellt wird, zusammen mit Bildung, Forschung und Entwicklung.

✂️ Was reduziert werden soll ist #Gruselbürokratie, zusammengestutzt auf die immer noch komplexen, grundlegenden Regeln für ein ordentliches gesellschaftliches und wirtschaftliches Zusammenleben. Das soziale Ungleichgewicht soll wieder in Balance gebracht werden. Durch Arbeitsplätze und nicht durch Bürgergeld. Jeder Mensch in Deutschland soll die Chance erhalten, sich als wertgeschätzter Teil unserer Gesellschaft zu fühlen.

🫵🏻 Damit werden die extremen Spannungen in unserer Gesellschaft verschwinden. Innovation wird wieder gedeihen und Fortschritt wieder Fahrt aufnehmen. Jeder versteht sich dann wieder als Teil eines erfolgreichen Landes.

Dann kann ich 2025 morgens wieder Nachrichten über unser Land mit Freude lesen ☺️. Ich wünsche euch allen einen ruhigen Jahresausklang, ein wundervolles Silvester und ein grandioses und großartiges 𝟐𝟎𝟐𝟓!

Volksbegehren zur Verkleinerung des Landtags in Baden-Württemberg

👏 Warum ich als Unternehmer das Volksbegehren zur Verkleinerung des Landtags in Baden-Württemberg auf maximal 120 Abgeordneten unterstütze:

1️⃣ weniger Bürokratie
2️⃣ klarere Strukturen im Parlament 
3️⃣ handlungsfähige Politik mit zügigen Entscheidungen und
4️⃣ planbaren Rahmenbedingungen 

⁉️ Was können wir tun? Wir können das Volksbegehren initiiert von Dr. Dieter Distler unter 

https://www.landtag-verkleinern.com/

unterstützen. Jede (Unternehmer)stimme zählt! 💬👥

Hintergrund: Die Einführung des Zwei-Stimmen-Wahlrechts in Baden-Württemberg war sicher ein Schritt zur Stärkung der Bürgernähe. Allerdings droht uns nun ein übergroßer Landtag, der nicht nur zusätzliche Kosten in Höhe von 200 Millionen Euro pro Legislaturperiode verursacht, sondern auch Entscheidungsprozesse unnötig verkompliziert.

🔊 Effizienz und Verantwortungsbewusstsein sollten nicht nur in Unternehmen, sondern auch in der Politik an erster Stelle stehen. Deshalb stehe ich voll hinter diesem Volksbegehren.

‼️ Wir müssen die Art und Weise, wie wir mit dem Thema Klimawandel in Deutschland umgehen ändern. ‼️

🔊 Wir müssen vom Narrativ wegkommen, dass wir nur durch eine Transformation etwas ändern können, die einer regulierungsbasierten „Mission“ der Regierung folgt. Das ist gefährlich für unsere Demokratie und einfach falsch.

💡 In meinem Studium habe ich mich mit den Gefahren der Klimakatastrophe sehr umfangreich beschäftigt. Heute als Unternehmer sehe ich den Klimawandel als eine Chance für Deutschland, um uns im Innovationswettbewerb weltweit wieder ganz nach vorne bringen zu können. Damit werden wir am besten unseren Beitrag zum Abwenden einer globalen Katastrophe leisten.

Dem Klimawandel werden wir, meiner Meinung nach, durch zwei Strategien entgegentreten müssen:

1️⃣ Prävention und 2️⃣ Aktion

1️⃣ Prävention bietet Deutschland die Möglichkeit technische Innovationen zu entwickeln, mit der die Stärke des Klimawandels global abgeschwächt werden kann. Dazu gehört zum Beispiel die Entwicklung von sparsamen Produktionstechniken, Data-Analytics-Lösungen zur Identifikation von Energiesenken und zur Steuerung von Energieverteilungsnetzen. Die Art und Weise, wie Deutschland die Umstellung auf erneuerbare Energien durchführt, muss ebenfalls grundlegend überarbeitet werden. Ganz wichtig hier: Wir müssen die gesamte Bevölkerung mitnehmen. Ganz einfach wird das beispielsweise durch eine Gewinnbeteiligung der Gemeinden an Energieerzeugungsanlagen.

2️⃣ Aktion bedeutet für Deutschland technische Innovationen zur Abschwächung der Effekte des Klimawandels zu entwickeln. Hierzu gehören Technologien zum Überbrücken von Energielücken, zur sicheren Gewinnung von Trinkwasser und Sicherstellung einer kontinuierlichen Versorgung mit Lebensmitteln.


➡️ Ich denke diese Listen lassen sich schnell verlängern, denn als westliche Gesellschaft sind wir es gewohnt, offen und frei von Denkverboten eine Zukunft zu erdenken. Und hier kommt der größte Wettbewerbsvorteil ins Spiel, den wir als westliches Land besitzen: Freies Denken.

🌳 👷 🧑🏽‍💻 👩‍🌾  Lösungen für den Klimawandel benötigen Menschen, Unternehmer und Mitarbeiter in der Verwaltung, die ohne Einschränkungen durch eine Ideologie und ohne Denkverbote, eine Zukunft erschaffen, die es nachfolgenden Generationen überall auf der Welt es erlauben wird, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Und was gibt es Schöneres, als wenn diese Lösungen das Prädikat „Made in Germany“ tragen?